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Meldewesen. Von der Anforderung bis zur Abnahme.

Unterstützung für Banken bei Fachkonzeption, Datenanlieferung, Migration, Parallellauf und fachlicher Abnahme, systemübergreifend.
 
Regulatorische Änderungen und Systemumstellungen greifen tief in Daten, Prozesse, Parametrierung und Kontrollen ein. Zum ersten produktiven Stichtag müssen Anlieferung, Verarbeitung, Validierung, Abstimmung und fachliche Freigabe belastbar zusammenspielen.
 
Wir unterstützen Fachbereich, IT und Projektleitung in klar abgegrenzten Arbeitspaketen, vom fachlichen Mapping und Testfallkatalog über Parallellauf und Abweichungsanalyse bis zur dokumentierten Abnahme. Wir kennen die gängigen Meldesysteme aus Projekten, unter anderem Abacus360 und BAIS, und arbeiten systemübergreifend an Daten, Meldeprozessen und Testmanagement. KI-gestützte Verfahren setzen wir nur bei klar begrenzten und überprüfbaren Aufgaben ein. Fachliche Bewertung und Freigabe bleiben bei den zuständigen Fachverantwortlichen.

Was wir tun

Wir unterstützen bestehende Fach- und Projektteams in vier zentralen Bereichen des Meldewesens, mit klar abgegrenzten Aufgaben und konkreten Ergebnissen.

Migration und Datenanlieferung

Wir begleiten Änderungen an Datenmodell, Anlieferungsstrecke und Betriebsmodell vom fachlichen Mapping bis zum produktiven Übergang.

  • Datenmodellwechsel: Feldmapping alt zu neu bei Release- oder Systemwechsel, Vollständigkeitsprüfung der Anlieferung, Nachweis der Abdeckung je Meldung.
  • Datenanlieferungen: Anpassung und Abstimmung der Lieferungen aus Hauptbuch, Risikosystemen und weiteren Vorsystemen.
  • Plattform- und Cloud-Migration: Vorbereitung, Test und Abnahme, inklusive Anpassung der Betriebs- und Kontrollprozesse.
  • Dokumentation: Mapping, Verarbeitung und fachliche Abhängigkeiten so festgehalten, dass Prüfer und Nachfolger sie nachvollziehen können.

Testmanagement, Parallellauf und Abnahme

Wir strukturieren Tests so, dass Umfang, Vergleichsebenen, Abweichungen und Abnahmekriterien nachvollziehbar gesteuert werden können.

  • Teststrategie und Abnahmekriterien: Testumfang, Testphasen und Kriterien für die fachliche Freigabe, abgestimmt zwischen Fachbereich, IT und Anbieter.
  • Testfälle: Abgeleitet aus Fachanforderungen, Datenmodell, Verarbeitungslogik und den jeweils geltenden fachlichen und technischen Validierungsregeln.
  • Releasetests: Regressionstests bei DPM- und Software-Releases, einschließlich der Prüfung geänderter Meldebögen, Validierungsregeln, Meldepflichten und Schwellen.
  • Alt-Neu-Vergleich und Abweichungen: Vergleich auf abgestimmten Ebenen, von Datenfeld bis Meldeposition; Abweichungen klassifiziert, priorisiert und fachlich bewertet, mit dokumentierter Ursachenanalyse für wesentliche Differenzen und Dokumentation der fachlichen Freigabe.

Fachliche Umsetzung von Meldeanforderungen

Wir analysieren neue oder geänderte Anforderungen und begleiten ihre Umsetzung in Daten, Parametrierung, Kontrollen und Meldungen.

  • Liquiditätsmeldewesen: LCR, NSFR und ALMM in Konzeption, Umsetzung und Abstimmung.
  • COREP, FINREP und Asset Encumbrance: Ausgewählte Themen zu Eigenmitteln, Leverage Ratio, Finanzinformationen und Vermögensbelastung.
  • Kreditmeldewesen: Großkredit und Millionenkredit, einschließlich Bildung von Gruppen verbundener Kunden und Kreditnehmereinheiten.
  • Weitere Meldebereiche: AnaCredit, Bilanz- und Zinsstatistik sowie IRRBB-Meldungen an der Schnittstelle zur Risikosteuerung; neue Vorgaben ordnen wir mit ihren Folgen für Datenquellen, Prozesse und Kontrollen ein.

Datenqualität, Abstimmung und Parametrierung

Fehler in der Meldung entstehen häufig vor dem Meldesystem. Wir verfolgen Abweichungen bis zu Datenquelle, Mapping, Verarbeitungsregel oder Parametrierung zurück.

  • Abstimmung: Abgleich der Meldezahlen mit Rechnungswesen und Risikosystemen, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Konsolidierungskreise und Bewertungslogiken.
  • Validierungsfehler: Analyse von Validierungsfehlern und fachlichen Differenzen bis zur Ursache.
  • Parametrierung und Auswertungen: Fachliche Regeln, Ergänzungen und Kontroll- und Auswertungssichten im Meldesystem, dokumentiert, wartbar und vom Fachbereich selbst pflegbar.
  • IReF-Bestandsaufnahme: Datenverfügbarkeit, Granularität und Transformationslogik als Grundlage für die Entscheidung über ein späteres Umsetzungsprogramm.

Aktuelle Themen

Wo das Meldewesen gerade in Bewegung ist, und was das für Institute heißt. Stand: August 2026.

Konsolidierung bei den Anbietern (seit Ende 2025)

Regnology hat mehrere Produktlinien übernommen, darunter OneSumX von Wolters Kluwer sowie Regulatory-Reporting- und ALM-Lösungen von Moody’s, und kommuniziert langfristig eine Konvergenz in Richtung der Plattform Ascend. Öffentliche Migrationsfristen oder ein Support-Ende für OneSumX sind derzeit nicht angekündigt. Für Anwender geht es deshalb zunächst um die Einordnung von Roadmaps, Abhängigkeiten, Übergangsszenarien und Handlungsoptionen.

Immer mehr Institute betreiben ihr Meldesystem in der Cloud des Anbieters oder stehen vor diesem Schritt. Im Regnology-Umfeld sind das beispielsweise die Rcloud als Betriebsplattform und der Regnology Reporting Hub als neue Produktgeneration, bei anderen Anbietern vergleichbare Betriebsmodelle. Mit dem Wechsel verändern sich Anlieferung, Releasezyklen, Schnittstellen und Kontrollprozesse. Die fachliche Verantwortung für Daten, Meldungen, Kontrollen und Freigabe verbleibt beim Institut. Wir unterstützen bei Vorbereitung, Migration, Parallellauf, Abweichungsmanagement und Nachweisdokumentation.

IReF soll statistische Meldeanforderungen des Eurosystems in einem integrierten Rahmen bündeln und auf einer stärker granularen Datenbasis harmonisieren; nach dem aktuellen Plan der EZB folgt auf die Konsultation ab 2027 eine Pilotphase ab 2030, die erste offizielle Meldung ist für 2031 vorgesehen. BIRD ist ein freiwilliger Referenzrahmen, der Institute bei der Strukturierung von Eingangsdaten und Transformationen unterstützen kann. Für Institute geht es heute vor allem um eine belastbare Bestandsaufnahme: betroffene Meldungen, vorhandene Daten, Definitionen, Granularität und Lücken. Ein vollständiges Umsetzungsprogramm ist zum derzeitigen Zeitpunkt nicht für jedes Institut sinnvoll.

CRR III bringt unter anderem Änderungen im Kreditrisiko, bei internen Modellen und beim Output-Floor sowie im Marktrisiko mit sich. Diese Änderungen wirken sich auch auf Meldebögen, Datenanforderungen und Tests aus. DPM- und Software-Releases führen regelmäßig zu Anpassungsbedarf. Wir planen die erforderlichen Regressionstests und führen sie gemeinsam mit dem Fachbereich durch.

KI eignet sich heute vor allem für klar abgegrenzte und überprüfbare Arbeitsschritte: die Strukturierung regulatorischer Anforderungen, die Vorbereitung von Testfällen und die Voranalyse umfangreicher Fehler- und Abweichungslisten. Die fachliche Bewertung, Entscheidung und Freigabe verbleiben bei den zuständigen Fachverantwortlichen und werden im bestehenden Kontrollprozess dokumentiert. Mehr dazu auf unserer KI-Seite.

Warum Syngeon

Fachbereich und Systemumsetzung

Unser Team verbindet Erfahrung aus Instituten, Herstellerprojekten und Implementierung. Dadurch kennen wir die Schnittstellen zwischen fachlicher Anforderung, Datenanlieferung, Meldesoftware, Test und Abnahme.

Systemerfahrung statt Systembindung

Erfahrung mit den gängigen Meldesystemen, unter anderem Abacus360 und BAIS, bei Datenanlieferung, Parametrierung, Test und Migration. Unser Vorgehen ist nicht an ein einzelnes Produkt gebunden; im Mittelpunkt stehen Daten, Prozesse und Tests rund um die Meldestrecke.

Klar abgegrenzte Arbeitspakete

Unterstützung bestehender Teams mit definiertem Scope, konkreten Liefergegenständen und nachvollziehbaren Abnahmekriterien, mit kurzer Anlaufzeit und enger Einbindung in bestehende Fach- und IT-Strukturen.

Deutschland und Luxemburg

Unser Team arbeitet in Deutschland und Luxemburg und begleitet Projekte auf Deutsch und Englisch.

Lassen Sie uns Ihre Ausgangslage einordnen

In einem ersten Gespräch klären wir Systemlandschaft, betroffene Meldungen, Zieltermin und aktuellen Engpass. Danach können wir konkret sagen, ob und mit welchem Arbeitspaket wir sinnvoll unterstützen.